Mein besonderes Augenmerk gilt der Attraktivität & Qualität der Schulen. Wir müssen es hinbekommen, dass die Schulen im Kreis für die Eltern und Schüler die erste Wahl sind. Ziel jeder Schule muss sein, dass Schüler, aber auch die Lehrer sich stark mit der Bildungseinrichtung identifizieren.

Als eines der positiven Beispiele geht die Realschule Plus und Fachoberschule Birkenfeld hier bereits einen vorbildlichen Weg.

  • Integrationsarbeit mit individueller Förderung aller Schüler mit Leistungs- und Lerndefiziten
  • Medienkompetenz – Hierzu gehört nicht zuletzt eine zukunftsgerechte IT-Ausrüstung.
  • Schulsozialarbeit
  • Unterstützung bei der sozialen Integration und Übergang in die Arbeitswelt
  • Berufswahlkonzept
  • Zusammenarbeit mit Unternehmen
  • Präventionsarbeit
  • Einsatz von FSJlern (Freiwilliges soziales Jahr) mit vielfältigen Aufgaben von der Hausaufgabenbetreuung, Unterstützung bei der Schulsozialarbeit bis zu Hausmeistertätigkeiten
  • Schulhund – Lehrer auf vier Pfoten
  • Konzept „Keiner ohne Abschluss“

Hieraus gilt es gemeinsam mit allen Schulen im Kreis, Erfahrungen zu bündeln und jede Schule individuell dabei zu unterstützen die hohen Standards einer attraktiven Bildungseinrichtung auch in der Realität zu erreichen. Und ganz wichtig ist meines Erachtens die hiermit verbundene Öffentlichkeitsarbeit, auch über die Grenzen des Kreises hinaus. Attraktive Schulen werben so für einen attraktiven Landkreis.

Erfolgreiche Jugendarbeit beginnt bereits im Kita-Alter und in enger Verbindung mit dem Elternhaus. Wenn Kinder schon im frühen Alter daran gewöhnt werden, dass die Mitgliedschaft in Vereinen etwas völlig Normales ist und später die Übernahme von Verantwortung zum Leben dazu gehört, ist die Chance groß, dass sie sich auch später ehrenamtlich engagieren. Es muss uns wieder gelingen, Kinder und Jugendliche vermehrt in ein ehrenamtliches Engagement einzubinden. Eine Vernetzung von, Gemeinden, Vereinen, Jugendämtern und Schulen, Elternvertretungen, Kreisjugendring, ist sinnvoll, nicht zuletzt um entsprechende Angebote und Aktionen zu bündeln und zu kommunizieren.

In Zusammenarbeit mit den Gemeinden und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten muss auf eine funktionierende Infrastruktur für Kinder- und Jugendarbeit geachtet werden. Dazu gehören neben Spielplätzen z. B. Selbstorganisierte Räume und Treffmöglichkeiten für die Jugend. Jugendarbeit bedarf mehr Aufmerksamkeit und finanzieller Unterstützung. Zuschüsse für Jugendprojekte müssen konsequent abgerufen werden. Wir investieren in die Zukunft unseres Landkreises.

Ganz wichtig und zwar in allen Bereichen der Jugendarbeit und weiteren relevanten Themen ist eine Beteiligung von Jugendlichen in Entscheidungsprozessen. Wer an der Gestaltung seines Umfeldes beteiligt wird, identifiziert sich eher damit. Wer sich mit unserem Kreis identifiziert, ist eher bereit zu bleiben und damit Botschafter für den Landkreis zu sein.

Jeder Jugendliche, der einen Ausbildungsplatz in der Region antritt oder die Perspektive verfolgt, nach dem Studium zurückzukehren, trägt langfristig zum Erfolg des Landkreises bei.