Langfristig kann der Kreis, die Gemeinden und die Stadt Idar-Oberstein nur über eine verbesserte Einnahmensituation handlungsfähig bleiben. Hier kann ich nur ständig wiederholen: Wir müssen den Landkreis endlich erfolgreich machen in den Bereichen Gewerbeansiedlungen mit guten Arbeitsplätzen, Tourismus, Bildung, medizinische Versorgung, Infrastruktur. Nur so erreichen wir auch den nötigen Bevölkerungszuwachs an Arbeitnehmern und deren Familien. Ich denke hierbei vorwiegend unternehmerisch und vertrete die Ansicht, dass man erst in alle diese Bereiche investieren muss um langfristige Gewinne zu erzielen. Ein gesundes und stetiges Wachstum, höhere Einnahmen als Ausgaben, die guten Zeiten dazu nutzen Rücklagen zu bilden um in schlechten Zeiten wieder investieren zu können, muss unsere Zielrichtung bestimmen. Auch nach möglichen Einsparungs- oder Umschichtungspotentialen müssen wir stetig suchen und hier tätig werden. Unnütze Ausgaben müssen vermieden werden. Die Kommunen müssen mit der Aussicht auf Senkung der Kreisumlage am Erfolg beteiligt werden. Wir werden uns kurz- und langfristige Ziele stecken und dabei die Bürger mitnehmen. Transparentes Handeln ist erforderlich, damit wir möglichst hürdenfrei die Aufgaben abarbeiten können.

An dieser Stelle muss ich auch wieder Land, Bund und Europa ins Boot nehmen. Wir müssen die bestehenden Fördertöpfe, die zur Erreichung unserer Ziele nötig sind, konsequent abschöpfen.